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Chronologie der Brinker Schule Langenhagen von 1645 - 2005

Datum

Was geschah?

Schülerzahl

1645-1681

Schulmeister Hagemann amtiert in Brink

Die Schüler aus Langenfort besuchen die Schule in Brink

1681-1683

Schulmeister Mensing ist an der Schule in Brink tätig

1683-1686

Schulmeister Albert Steiger erhält die Schulstelle

1686-1690

Schulmeister Heinrich Steiger übernimmt die Schulstelle

04.12.1690

Schulmeister Eberhard Dillenberg wird vom damaligen

Superintendenten Heisen eingeführt

20.04.1716

Antrag des Schulmeisters, die Langenforter Schüler

ca. 40

wieder in Brink zu beschulen

Der Sohn von Eberhard Dillenberg, Johann Justus

Dillenberg, übernimmt die Schulstelle von seinem Vater

Errichtung eines neuen Schulhauses (das Dach ist mit

Stroh gedeckt, es ist 60 Fuß lang und 42 Fuß breit, es

besteht aus der Schulstube, der Wohnstube und "drei Kammern"

Übernahme der Schulstelle durch Johann Heinrich Wöhler

20.04.1779

Der Schulmeister erhält die Erlaubnis, die "Leichen in

Brink und Langenfort zu Grabe zu singen" Auch die Lan-

genforter Schüler gehen wieder in die Schule in Brink

1783

Nach dem Tod von Johann Heinrich Wöhler erhält Conrad

Friedrich Andreas die Schulstelle. Es kommt zu Ausein-

andersetzungen zwischen der Witwe Wöhlers und Andreas

wegen der Ablösesumme für Ländereien, Baumbestand,

Zäune u.ä.

Juni 1790

Der Sohn des Schulmeisters Andreas, Johann Conrad

49

Andreas erhält die Schulstelle, obwohl die Bürger von Brink

den Bewerber Heuer favorisieren.

27.01.1824

Schulmeister Johann Conrad Andreas verstirbt. Johann

Heinrich Wäscher wird neuer Lehrer in Brink

1824-1833

19 Schüler werden an die Schule in Langenhagen versetzt.

30

Wäscher protestiert, jedoch erfolglos. Er wechselt nach

Laatzen.

06.02.1833

Heinrich Friedrich Bormann wird zum Schullehrer in Brink

ernannt. Er hat bereits im ersten Jahr viel Ärger wegen der

Zahlungen des Schulgeldes, Vorwürfen aus der Bevölkerung

und mit der Gemeinde wegen des baulichen Zustands des

Schulgebäudes.

27.12.1853

Der Ärger hört nicht auf, Bormann verläßt die Schule in Brink

und geht nach Oldendorf

03.01.1854

Interimslehrer Adolf Grethen wird in das Amt eingeführt. Er

hält vor der fast vollständig versammelten Gemeinde eine

Religionsstunde.

16.07.1877

Schulmeister Grethen verstirbt.

21.10.1877

Der bisherige "Gehülfelehrer" zu Holtdorf, Heinrich Christian

Conrad Heimberg, erhält die Schulstelle. Er hat Schwierig-

keiten mit dem unregelmäßigen Schulbesuch der "Hüte-

jungen". Vornehmlich handelt es sich um die "Knaben", die

von den Brinker Bauern aus Hannover "angemietet" worden

sind. Die Schüler haben zu jener Zeit 28 Wochenstunden

Unterricht. Heimberg zieht sich den Ärger des damaligen

Pastor Raabe zu, weil er die Konfirmanden nicht rechtzeitig

zur Kirche schickt. Der Konfirmandenunterricht findet vor-

mittags statt.

1878

Das neue Schulhaus an der Kastanienallee wird bezogen.

Es besteht aus einem Klassenraum und der Lehrerwohnung.

1893

Hermann Schatzberg übernimmt die Brinker Schulstelle. Er

wird der erste Hauptlehrer und übt die Tätigkeit bis nach dem

ersten Weltkrieg aus.

01.04.1908

Das Gesetz zur Unterhaltung der öffentlichen Volksschulen tritt

135

in Kraft.

Ein dritter Klassenraum wird geschaffen, Umbaukosten 24000 Mark

132

Ab Oktober erhält die Schule eine dritte Lehrkraft.

Die Lehrergehälter werden in das Besoldungsgesetz der übrigen

Staatsbeamten aufgenommen.

Eine Notwohnung für den dritten Lehrer wird ausgebaut.

Alle drei Klassenräume werden renoviert.

Die Schule in Brink hat jetzt drei Klassen und 2 Lehrer

91

Der Beginn des Schuljahrs wird auf Ostern (April) verlegt.

1936/37

Fünf Lehrkräfte sind an der Schule tätig, der jetzige A-Trakt entsteht.

05.05.1937

Das neue Schulgebäude ist fertiggestellt und kann bezogen werden.

01.04.1939

Es wird eine grundständige Mittelschule mit 2 Klassen eingerichtet.

320

1941/42

Alle Kinder, die bis zum 31.8.41 sechs Jahre alt werden, müssen

426

aufgenommen werden, es erfolgen 80 Neuanmeldungen.

Die Mittelschule erweitert sich auf 3 Klassen.

Das Schuljahr endet mit Beginn der Sommerferien.

09.11.1942

Fliegerangriff auf Langenhagen

29.03.1943

Einführung der Sommerzeit

387

27/28.09.1943

Schulgebäude und Turnhalle werden durch Brand- und

467

Sprengbomben schwer getroffen

Langenhagen ist fast zu 80% zerstört

1944/45

Die Volksschule hat z.Z. 5 Klassenräume aber 11 Klassen

mit 366 Schülern

21.11.1944

Abwurf einer Minenbombe an der Westseite des Gebäudes,

fast alle Fensterscheiben sind zerstört

3 Klassenräume müssen aufgegeben werden

12 Klassen müssen sich 3 Räume teilen

29.11.1944

Bombenabwurf auf dem Schulhof

Der Unterricht an der Volksschule fällt bis 15.12.1944 aus

05.01.1945 +

Der Ortsteil Brink wird durch Bomben zu 95 % zerstört

10.01.1945

An beiden Tagen wird die Schule so zerstört, daß der

Unterricht für absehbar Zeit nicht wieder aufgenommen

werden kann

Sprengbomben und Minen fallen neben die Schule, während

Brandbomben die Schule selbst treffen

April 1947

Abzug der Engländer aus dem Schulgebäude, es wird

wieder für Schulzwecke nutzbar

Febr. 1948

Die Engländer beschlagnahmen 6 Privathäuser. Die

Familien werden in Klassenräumen, dem Lehrerzimmer und

dem Schulleiterzimmer untergebracht.

Die Volksschule hat nur noch 4 Klassenräume zur

Verfügung.

Ostern 1948

Die 7. Lehrkraft wurde angestellt.

563

10 Lehrkräfte unterrichten jetzt 15 Klassen

639

Ostern 1950

16 Klassen werden von 12 Lehrkräften in 9 Räumen unterrichtet.

673

Jetzt sind es schon 17 Klassen, die von 12 Lehrkräften betreut

701

werden.

01.04.1952

Die Brinker Schule besteht aus 18 Klassenverbänden

746

Ab diesem Schuljahr soll erstmalig für die Schulabgänger

eine würdige Abgangsfeier und für Lernanfänger eine

Aufnahmefeier veranstaltet werden.

1953/54

Per Erlaß ist körperliche Züchtigung zu unterlassen.

732

An der Volksschule wird Englischunterricht erteilt.

16.12.1953

Beanantragung eines Schulneubaus (jetziger B-Trakt)

für 12 Klassen und 3 Gruppenräume.

Oben im Haus soll die Berufsschule und ein Handarbeitsraum

untergebracht werden.

17.02.1954

Der Rektor ist per Erlaß nicht mehr berechtigt, Abschriften

mit dem Dienstsiegel zu beglaubigen.

21.06.1955

Das neue Schulhaus (jetziger B-Trakt) wird eingeweiht.

26.06.1955

Die Schule ist zur Besichtigung für alle Bürger geöffnet

Dez. 1955

Herr Blume wird erster Hausmeister der Brinker Schule.

Neuer Name der Volksschule: Brinker Schule

1956/57

Die Turnhalle wird zu Ostern fertig

663

06.09.1957

Neue Richtlinien schaffen die Grundlage für eine notwendige

717

Wandlung der Schule

1958/59

Baubeginn der Hilfsschule (jetzt Pestalozzi-Schule)

745

Baubeginn der Volksschule Hackethalstr.

(jetzt Adolf-Reichwein-Schule)

Die Brinker Schule umfaßt 21 Klassen.

1959/60

Konrektor Kügler tritt in den Ruhestand

883

Rektor Andermann wird nach Hannover versetzt

Der Unterricht wird in 23 Klassenverbänden erteilt.

10.11.1959

Das Kollegium macht sich erste Gedanken zum 9. Schuljahr

Ab Ostern 1961 wird es Pflicht

Dreigliederung der Volksschule

1.-4.; 5.+6., 7.-9. Schuljahr

Neuer Konrektor: H. Baumgarte

Neuer Rektor: Herr Zwetz

1960/61

Die Schule umfaßt jetzt 27 Klassenverbände, zum ersten Mal erfolgt

eine Milchausgabe

02.04.1960

Brinker Schule soll neuen Namen bekommen

Vorschlag: Hermann-Löns-Schule (wird aber nicht realisiert)

03.06.1960

Schülerlotsendienst der Klassen 7 wird eingerichtet

25.11.1960

Berufsschullehrer sollen im 9. Schuljahr eingesetzt werden

1961/62

Der Waffenerlaß tritt in Kraft

ab 9.8.1961

Bilder und Filme können ab sofort von der

Kreisbildstelle entliehen werden

13.10.1961

9 Lehrkräfte müssen jetzt an der Wiesenauer Schule unterrichten.

1962/63

21 Klassenverbände gehören zur Brinker Schule

30.10.1962

Die 1. Feuerübung findet statt,

Zeugnisse sollen mit Tinte geschrieben werden

20.12.1962

Neue Schulbezirksgrenzen werden beschlossen

Der Erlaß über die Schweigepflicht tritt in Kraft.

Erlaß über die Einrichtung eines Elternsprechtages an Volksschulen

tritt als Kannvorschrift in Kraft, das Kollegium lehnt die Durchführung

ab.

18.03.1963

14 Klassen werden in 12 Räumen unterrichtet

1964/65

Neuer Hausmeister: H. Sagurua

01.10.1964

Zensuren müssen ausgeschrieben werden

08.12.1964

Erste Diskussion um das 10. freiwillige Schuljahr

1965/66

18 Klassenverbände gehören zur Brinker Schule

29.06.1965

1. Radfahrprüfung im 7. Schuljahr soll durchgeführt werden

20.01.1966

Ostern 1966 soll die Realschule ihr neues Gebäude beziehen.

653

Ab Ostern 66 wird eine Förderstufe für Mathematik und

Englisch eingerichtet

5. + 6. Klassen zum 1. Mal Fahrradprüfung

Die Schüler der 9. Klassen haben die Möglichkeit zur Ablegung der

Mopedführerscheinprüfung

1966/67

Kurzschuljahr

26.05.1966

Ein neuer "Seuchenerlaß" tritt in Kraft.

01.12.1966

Auszug der Realschule aus dem Gebäude der Brinker Schule

1967/68

Das Schuljahr beginnt nach den Sommerferien. 20 Klassenverbände

werden gebildet.

03.10.1968

Für das Schulgebäude werden Fluchtwege festgelegt.

03.12.1968

Antrag bei der Stadt auf Bau einer neuen Turnhalle

13.01.1969

Neuer Erlaß über die "Schülermitverantwortung"

03.06.1969

Stadt Langenhagen plant ab 1.8.69 einen Gesamtschulversuch

11.12.1969

Die neue "Vorläufige Konferenzordnung" tritt in Kraft

30.01.1970

Ein zusätzlicher Klassenraum wird durch Umbaumaßnahmen

im A-Trakt geschaffen.

11.04.1970

Die Einführung eines schulfreien Sonnabends wird diskutiert

26.05.1970

222 Schulanfänger erfordern die Einrichtung von fünf 1. Klassen,

zwei werden an andere Schulen abgegeben (ARS und HLS)

1970/71

In der Brinker Schule werden nun 34 Klassenverbände beschult.

21.01.1971

Frl. Pissowotzki wird Schulassistentin

18.05.1971

Durch Ratsbeschluß v. 10.5.71 wird festgelegt, daß die

Brinker Schule keine Schulanfänger mehr aufnehmen

wird und dafür alle 5. u. 6. Klassen aus Langenhagen als

Orientierungsstufe zusammenfassen soll.

Im Schuljahr 74/75 würde das bedeuten: siebzehn 5. Klassen

und elf 6.Klassen

1971/72

Es werden jetzt 29 Klassenverbände beschult

11.11.1971

Eine neue Fassung der Schulordnung wird beschlossen

08.02.1972

1. Mitteilungen über den Anbau (C-Trakt)

1972/73

Die Brinker Schule umfaßt 30 Klassenverbände

1973/74

Der geplante Anbau (C-Trakt) wird genehmigt,

eine 75m Laufbahn soll angelegt werden

21.04.1974

Die 5-Tage-Woche soll eingeführt werden

Das erste Farbfernsehgerät und ein Videorecorder werden beschafft.

1974/75

Herr Winfried Koch wird Schulleiter

03.09.1974

Wahl des ersten Personalausschusses

01.02.1975

Einführung der Wahlpflichtkurse

in Physik, Chemie, Biologie, Werken, Kunst

01.04.1975

Einführung der "nullten" Stunde

01.11.1974

Übernahme des C-Traktes

Beginn der Umbaumaßnahmen im Altbestand

(Filmräume A + B, Naturwissenschaftl.-Räume, Werkräume

Musikräume)

Planung weiterer Baumaßnahmen:

Pausengong, Rufanlage, Schlüsselanlage, Pausenhalle,

Turnhalle, Sportfläche

1975/76

Einführung des 10. Schuljahres

1976/77

Umbauarbeiten Lehrer-. Konrektor-, Assitenten- und

754

Geschäftszimmer

1977/78

Die neue Turnhalle wird gebaut

741

01.01.1978

Herr Burkhard Böker wird Hausmeister an der Brinker Schule

1978/79

An der Brinker Schule wird die Orientierungsstufe eingeführt

02.12.1978

Einweihung der neuen Sporthalle

818

1979/80

Die Brinker Schule besteht aus 33 Klassenverbänden

812

1982/83

Die alte Schulglocke wird wieder aufgehängt

1983/84

Am 8.3.83 wird die Glocke wieder "abgeholt"

(sie hängt jetzt am Neuen Rathaus)

20.02.1984

Frau Lieselotte Zühlow-Klein wird Konrektorin

1985/86

Rektor Koch geht in den Ruhestand

Eine Änderung der Schulbezirksgrenzen wird beschlossen

1986/87

Herr Friedemann Hoppmann wird neuer Schulleiter

Gründung des Fördervereins "Brinker Schule"

1987/88

Die Brinker Schule erhält ihre ersten 8 Computer

Frau Naß wird als Koordinatorin für Schule und Jugend-

arbeit angestellt

1988/89

Erprobung spezieller Fördermaßnahmen für Ausländer und

Aussiedler

Entsiegelung des Schulhofes

Die Brinker Schule erhält den Umweltschutzpreis (1000 DM)

der Stadt Langenhagen

1989/90

Belegung der Alten Turnhalle mit Über- und Aussiedlern

Beginn des Schulversuchs "Erprobung neuer pädagogischer

Konzeptionen an der Hauptschule" (Vorlaufphase)

1990/91

Schulleiter Friedemann Hoppmann wird nach Hildesheim versetzt

Endgültiger Beginn des Schulversuchs nach Genehmigung

durch das Kultusministerium

Die Verkehrswacht stiftet ein Mofa

Gründung des "Greeenteam" (Kl. 7)

1991/92

Herr Thomas John wird neuer Schulleiter

Das Greenteam erhält den Umweltschutzpreis 1991 der

Stadt Langenhagen

Die naturwissenschaftlichen Fachräume der Brinker Schule werden

geschlossen

04.06.1992

Die "Alte Turnhalle" steht wieder dem Sportunterricht zur Verfügung

(Die Bewohner werden anderweitig untergebracht)

1992/93

Schulbasar zugunsten von bosnischen Flüchtlingskindern

in der slowenischen Partnerstadt Novo Mesto

Schüler/-innen der 10. Klasse fahren nach Auschwitz

Die Fachräume für Naturwissenschaften sollen in einem Neubau

ihren Platz finden.

1993/94

Die Pläne für den Fachraumneubau liegen vor

Der Anbau soll ca. 3 Mio. DM kosten

Eine neue Schulordnung tritt in Kraft.

Brinker Schüler fahren nach London

Beendigung des Schulversuchs in der Hauptschule

1994/95

Baubeginn der neuen Fachräume für Naturwissenschaften

567

Grundsteinlegung am 15.12.94

Richtfest am 3.4.95

Die Brinker Schule besteht in diesem Jahr 350 Jahre

12.6.-16.6.95

Festwoche zum 350-jährigen Bestehen

13.12.1995

Einweihung des Neubaus "Naturwissenschaften/Musik/Pausenhalle"

01.11.1996

Kooperationspartner der Robert-Koch-Realschule

beim Projekt "European Working Contacts

15.12.1996

Die Schule erhält ihren ersten Internetanschluss über die

Bundesinitiative "Schulen ans Netz"

April 1998

Einweihung des neuen Pausenhofs

Frühjahr 1998

Aufnahme freundschaftlicher Beziehungen zur Nikolaus-

Kopernikus-Schule in Zielona Gora/Polen

Dez. 1999

Frau Rosemarie Münder wird zweite Konrektorin

Frühjahr 2000

Der erste Schüleraustausch mit der Nikolaus-Kopernikus-Schule

und der Orientierungsstufe der Brinker Schule findet statt

Die Abgängerinnen und Abgänger aus der Hauptschule müssen

625

sich erstmals einer Leistungsüberprüfung unterziehen

08.03.2000

Interessierte Eltern treffen sich, um einen Förder-

verein zu gründen

Mai 2000

Schüleraustausch des Jahrgang 6 mit der Nikolaus-

Kopernikus-Schule in Zielona Gora/Polen

Juni 2000

www.brinkerschule.de ist betriebsbereit

Oktober 2000

In die Zeugnisse zum 1.2.2001 sind Aussagen zum

623

Arbeits- und Sozialverhalten aufzunehmen

März 2001

Schülerinnen und Schüler des Jahrgang 8 prä-

635

sentieren ihre Multimedia-Arbeiten auf der

Bildungsmesse

Beginn der Streitschlichterausbildung in den

Jahrgängen 5 und 8

Dritte Ablehnung auf Umwandlung der Grund-

schule in eine "Verlässliche Grundschule"

Mai 2001

Nun schon zum fünften Mal besuchen Schülerinnen

und Schüler des Jahrgang 10 im Rahmen des

Projekts "European Working Contacts" unsere

Partnerstadt London Borough of Southwark

14.08.2001

Im Rahmen der Initiative n-21 fördern Preussag-

616

Stiftung und Hapag-Lloyd Flug die Brinker

Schule mit 25 000 DM. Ministerpräsident

Sigmar Gabriel persönlich überreicht den Scheck

August 2001

Das Kultusministerium genehmigt die Einstellung

einer Sozialpädagogin/eines Sozialpädagogen

im Rahmen des Projekts "Stärkung der Hauptschule"

07.12.2001

Dipl-Sozialpädagogin Wiebke Dickau wird von der

Stadt Langenhagen für die Brinker Schule einge-

stellt

21.12.2001

Eine 5 KW - Fotovoltaikanlage geht an der

Brinker Schule in Betrieb. Sie entstand auf An-

regung der Umweltschutzstelle der Stadt Langen-

hagen und wird auch den Physikunterricht be-

reichern

21.02.2002

Jeder Unterrichtsraum ist mit einem Rechner

642

ausgestattet. Sie sind über das neue Schulnetz

und einem kostenfreien DSL-Zugang an das

Internet angeschlossen

22.04.2002

Unsere Partnerschule in Zielona Gora/Polen

feiert ihr 40jähriges Jubiläum. Vier Kolleginnen

und Kollegen der Brinker Schule nehmen am

Festakt teil

Juni 2002

Die Veröffentlichung der PISA-Studie über die

Leistungsfähigkeit deutscher Schülerinnen und

Schüler im internationalen Vergleich sorgt

bundesweit für Aufregung

01.09.2002

Die Novellierung des Niedersächsischen Schul-

gesetzes tritt in Kraft. Statt Orientierungs-

stufen wird es künftig Förderstufen geben

25.09.2002

Die Brinker Schule stellt beim Schulträger

642

Anträge auf Umstrukturierung. Sie möchte

weiterhin die Grundschule in eine "Verlässliche

Grundschule" umwandeln, die Orientierungs-

stufe sollte Förderstufe und die Haupt-

schule in eine "Kooperative Haupt- und Real-

schule" umgewandelt werden. Alle Schulformen

sollten zu einem Ganztagszentrum zusammen-

gefasst werden

29.10.2002 Der Rat der Stadt Langenhagen stimmt dem Antrag
auf Umwandlung der Grundschule in eine "Verlässliche
Grundschule" zu
16.12.2002 Der Rat der Stadt Langenhagen lehnt die Umwandlung

651

der Brinker Schule in eine Grund- und kooperative
Haupt- und Realschule mit Förderstufe im Ganztags-
betrieb ab. Nur der Antrag "Ganztagsschule" für die
Bereiche Orientierungsstufe und Hauptschule wird
befürwortet
08.01.2003 Das Kultusministerium veröffentlicht die genehmigungs-
fähigen Anträge auf Einrichtung von Ganztagsschulen.
Die Brinker Schule ist nicht darunter
04.03.2003 Nach den Landtagswahlen nimmt die neue Landesregierung, eine

653

Koalition aus CDU und FDP, unter Ministerpräsident Wulf, ihre
Arbeit auf .
10.03.2003 Ein neues Niedersächsisches Schulgesetz wird eingebracht,
dies bedeutet: Streichung der Orientierungsstufe, keine neuen
Genehmigungen für Gesamtschulen, Versetzungstermine nach
jeder Klassenstufe, Abitur nach zwölf Jahren.
03.06.2003 Die Gesamtkonferenz beschließt "Vostellungen und Wünsche der
Brinker Schule zur Schulstruktur in Langenhagen". Im Wesentlichen:
Hauptschule künftig nur noch an der Brinker Schule, Einrichtung
eines Realschulzweiges, Ganztagsschule für Haupt- und Realschule
01.08.2003 Mit Schuljahrsbeginn 2003/2004 wird die Grundschule der Brinker

625

Schule 'Verlässliche Grundschule'
11.09.2003 Anmeldung der Schulanfänger für 2004/2005, erstmalig wird bei
bei ihnen eine Sprachstandsfeststellung durchgeführt.
17.09.2003 Frau Susanne Rittner wird neue Schulelternratsvorsitzende
20.09.2003 Großes Herbstfest der Brinker Schule
06.10.2003 Der Rat der Stadt Langenhagen beschließt, die Hauptschule für
Langenhagen künftig nur noch an der Brinker Schule zu führen und
die Brinker Schule um eine Realschule zu erweitern. Beides soll
zum Schuljahrsbeginn 2004/2005 wirksam werden. Einen
entsprechenden Antrag an das Kultusministerium stellt die Stadt
am 09.10.2003.
27.11.2003 Hausmeister Burkhard Böker geht in den Ruhestand
31.12.2003 Unsere Sozialpädagogin Wiebke Dickau verlässt nach Ablauf ihres
Arbeitsvertrages die Brinker Schule.
02.02.2004 Das Kultusministerium genehmigt die Einrichtung einer Realschule

644

an der Brinker Schule zum Schuljahrsbeginn 2004/2005
Erstmals beginnt die Sprachfrühförderung für die zukünftigen Schulanfängerinnen
und Schulanfänger des Jahrgangs 2004/2005
22.03.2004 Der Rat der Stadt Langenhagen beschließt für die Brinker Schule
einen Erweiterungsbau für den Ganztagsbereich. Geplant sind der
Bau einer Mensa, Räume für den Freizeitbereich und eine
Schülercafetria.
03.05.2004 Der Rat der Stadt Langenhagen beschließt endgültig die Einrichtung
einer Realschule an der Brinker Schule. Robert-Koch-Realschuöe
und Brinker Schule erhalten einen gemeinsamen Einzugsbereich
17.05.2004 Das Kultusministerium genehmigt für die Haupt- und Realschule
die 'Ganztagsschule'
21.06.2004 Dipl.Päd. Jan-Hendrik Vollmer wird als neuer Sozialpädagoge
an der Brinker Schule eingestellt.
01.07.2004 Herr Markus Kolb tritt als neuer Hausmeister seinen Dienst an.
06.07.2004 Die Orientierungsstufe der Brinker Schule wird feierlich verabschie-
det. Herr Bernd Hagedorn scheidet als Leiter der Orientierungsstufe
aus, ist aber weiterhin als Lehrer an der Brinker Schule tätig.
01.08.2004 Die neuen Grundsatzerlasse für alle Schulformen treten in Kraft.

648

Die Realschule der Brinker Schule startet mit den Jahrgängen
5; 6 und 7.
Ganztagsschule, Mensa und Schülercafeteria nehmen ihren
Betrieb auf. Zahlreiche Honorarkräfte und Kooperationspartner
werden im Nachmittagsbereich tätig.
Ein verändertes pädagogisches Konzept bestimmt die zukünftige
Arbeit der Brinker Schule
01.01.2005 Die Bezirksregierungen in Niedersachsen werden aufgelöst.

668

Für die Schulaufsicht und -verwaltung wird eine Landesschul-
behörde gegründet.
Eine neue Behörde, die Schulinspektion, wird eingerichtet. Sie
soll der Qualitätssicherung dienen.
Die Brinker Schule wird in diesem Jahr 360 Jahre alt.
18.02.2005 Die Brinker Schule wird Mitglied im MINT-Kooperationsnetzwerk Hannover-Nord der
Stiftung NiedersachsenMetall
01.07.2005 Der Kultusminister genehmigt für die Brinker Schule eine Förderung in Höhe von
1 051 000,00 € aus IZBB - Mitteln (Investitionsprogramm Zukunft, Bildung und
Betreuung des Bundes) zum Bau des geplanten Ganztagsbereichs.
01.08.2005 Bundeseinheitliche Bildungsstandards für die vierten, neunten und zehnten Schul-

622

jahrgänge treten in Kraft.
Eine neue Abschlussverordnung schreibt zentrale Abschlussprüfungen für den
Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 9 und die Sekundarabschlüsse I
nach Klasse 10 vor.
Eine neue Versetzungsordnung sieht jetzt nach jedem Schuljahr eine Versetzung
vor - ausgenommen ist der Wechsel von Klasse 1 nach Klasse 2
12.08.2005 Dipl.Päd. Jan-Hendrik Vollmer verlässt auf eigenen Wunsch die Brinker Schule.
28.11.2005 Dipl.Päd. Bettina Hoffmann übernimmt die Tätigkeit einer Sozialpädagogin an der
Brinker Schule.
01.02.2006 Der bisherige muttersprachliche Unterricht wird zum herkunftssprachlichen

631

Unterricht und nur noch in der Grundschule erteilt.
Weil die Sprachfrühförderung auf ein ganzes Schuljahr ausgedehnt wird, müssen
die Schulanfängerinnen und Schulanfänger des Schuljahrs 2007/2008 bereits
im Mai 2006 angemeldet werden.
01.04.2006 50-jähriges Klassentreffen der Klasse 10b des Abschlussjahrgangs 1956
April 2007 Die Schulinspektion besucht die Brinker Schule vom 16. - 19.4.2007
4.7.2011 Herr Thomas John, Schulleiter seit 1991, wird in den Ruhestand verabschiedet.
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